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Wie ist die hydraulische Verbindung?
Die hydraulische Verbindung der Hämmer mit dem Bagger erfolgt über flexible Gummischläuche. Diese Schläuche sind an einer Extremität des Baggers mit Zuführ- und Rücklaufhähnen am Arm des Gerätes geschweißt und mit der anderen Extremität am Hydraulikhammer verbunden. Die Verbindung des flexiblen Schlauches mit dem Hammer kann durch Nippels oder schwingende Verbindungsnippels erfolgen. Das Einführungsloch ist mit den Initialen IN gekennzeichnet. Vor der Montage des Werkzeuges ist es wichtig, den oberen Teil welcher in den Hammer eingeführt wird, mit Molybdändisulfid zu besprühen.
Welche Ölarten sind zu verwenden?
Nur Öle für zugelassene hydraulische Mechanismen verwenden. Alle vom Baggerhersteller empfohlenen Öle sind für den Hammerbetrieb geeignet. Andere Hydraulikölarten können nur nach Genehmigung der Firma Hammer eingesetzt werden.
Wenn das Schmiersteuergerät nicht funktioniert?
Falls das Schmiersteuergerät für eine bestimmte zeitlang nicht funktionieren sollte, muss manuell eingefettet werden.
Verwendung des automatischen Schmiersteuergerät
Wenn dieser Vorgang mit dem automatischen Schmiersteuergerät ausgeführt wird, sollte regelmäßig der Fettstand im Behälter und die Funktion überprüft werden.
Angewendete Einfettungszeit
Das Schmieren der Spitze muss alle zwei Stunden mit einer Handschmierpumpe durchgeführt werden, die Molybdändisulfidfett enthält.
Zu beachtende Richtlinien
Die Grundregel für eine langhaltige Lebensdauer des Hammers ist die pünktliche und regelmäßige Wartung und Instandhaltung.

Kontrollendurchführung

Überprüfung der Schraubverbindung des Hammers unter starker Beanspruchung der Vibrationen des Hammers.
Überprüfung der Unversehrtheit der Sperrachse des Meißels.
Überprüfung der Gummischläuche.
Überprüfung der Unversehrtheit der Zuganker.
Überprüfung des Meißels hinsichtlich der korrekten Sitzung.
Überprüfung des Verbrauches des Meißels; im Falle das dieser unter den zulässigen Durchmessern gelangt, sollte eine Ersetzung durchgeführt werden.
Überprüfung des Durchmessers des Büchsenverbrauchs (bei Notwendigkeit), je nach zulässigen Durchmessern.
Überprüfung der Unversehrtheit des Gehäuses.
Öl: minimale Viskosität = 15 c St.
Schmierfett: Molybdändisulfidfett beständig gegen hohe Temperaturen.
Gas: normaler Stickstoff, Reinheitsgrad 99,8%.
Überprüfung des Ölfilters. Die Rücklaufleitung der Hydraulikanlage muss einen Ölfilter haben.
Konstante Überprüfung der Temperatur des Öldruckes, welches bei hydraulischen Mechanismen nie eine Temperatur über 80°C überschreiten sollte. Wird im Tank eine höhere Temperatur erreicht, muss ein Wärmetauscher installiert werden. Akku nur mit Stickstoff füllen. Sich versichern, dass der Akkumulator mit keinem weiteren Gas gefüllt ist (z.B. Luft und Sauerstoff). Vor Öffnung des Stickstoffakkumulators sollte man sich versichern, dass der Druck komplett durch das Auspuffventils auf dem Akku ausgeladen wurde.